Tag der offenen Betriebstür Höxter-Holzminden: Schule und Wirtschaft rücken näher zusammen


Wir haben bereits über den Tag der offenen Betriebstür berichtet (siehe Bericht weiter unten auf der Seite).
Am Dienstag konnten sich die Lehrer des Landkreises Holzminden schon einmal von dem Projekt überzeugen. Dies wurde mit einer Betriebsbesichtigung verknüpft. Lehrer sind unsere Multiplikatoren und Bindeglied zwischen Jugendlichen und Unternehmen. Deswegen ist es wichtig, dass sie die Unternehmen in der Region kennen lernen.
Der Gastgeber Florian Müller-Stauch, als stellvertretender Geschäftsleiter, stellt das in Holzminden ansässige Unternehmen Müller + Müller vor. 
Das Unternehmen stellt Produkte her, die jeder schon einmal in der Hand gehabt oder gesehen hat. Kleine Glasfläschen für die Pharmaindustrie in die zum großen Teil Impfstoffe oder Medikamente abgefüllt werden. "Sie haben sicher schon einmal ein Nasenspray von Ratiopharm gekauft. Das sind Fläschchen aus Holzminden" so Florian Müller-Stauch. Die Lehrer staunten nicht schlecht. Das wussten die Wenigsten.
Eine Betriebsbesichtigung rundete das Programm ab und der moderne Betrieb konnte durch attraktive Personalkonzepte überzeugen. "In einem mittelständischen Familienbetrieb wie diesem ist Mitarbeiterbindung und persönlicher Kontakt wichtig. Darauf wird hier wert gelegt. Die jüngere Generation hat andere Ansprüche und wir wollen mit neuen Konzepten wie den internen Qualifizierungsmaßnahmen darauf eingehen" berichtet der seit 30 Jahren im Unternehmen tätige stellvertretende Produktionsleiter Heinz Fischer. Zur Teambildung veranstaltet das Unternehmen mehrere Freizeitaktivitäten über das Jahr hinweg, um Mitarbeiter zu motivieren. Eisstockschießen und ein Sommerfest gehören beispielsweise dazu.
Wir danken dem Unternehmen Müller+Müller als Gastgeber.

Mehr zu dem länderübergreifenden Projekt "Tag der offenen Betriebstür Höxter-Holzminden" erfahren Sie in den kommenden Tagen....


 Tag der offenen Betriebstür Höxter-Holzminden - Ich mach HIER Karriere!

Einigen Eltern, Lehrern oder auch Schülern ist der "Tag der offenen Betriebstür" im Kreis Höxter ein Begriff. Eines der ersten Projekte des Innovationsnetzwerkes ist dieses Konzept sowohl auf das Stadtgebiet Höxter, als auch Holzminden auszuweiten.

Warum ist die Tag der offenen Betriebstür sinnvoll?

Bei dem Tag der offenen Betriebstür geht es darum, den Jugendlichen einen Einblick in Berufsfelder zu geben. Oft stehen die Jugendlichen schneller als sie denken vor der Berufsentscheidung. Was sollen sie tun? Das Angebot ist vielfältig und der Markt undurchsichtig. Auch Eltern wissen oft nicht weiter. Welche Berufe sind zukunfstfähig? Welcher Beruf passt? Wo hat man gute Karrierechancen? Welche Berufsausbildung wird in der Region angeboten? Welche Unternehmen bilden aus? All das sind Fragen, die bei dem Tag der offenen Betriebstür beantwortet werden. Es stehen sowohl in den Betrieben, als auch am Veranstaltungsort Experten zur Seite, die helfen all diese Fragen zu beantworten.

Worum geht es bei dem Tag der offenen Betriebstür?

An diesem Tag soll eine Berufsfelderkundung im Rahmen der schulischen Berufsorientierung (8./9. Klasse) gemeinsam mit den örtlichen Unternehmen stattfinden. Dazu werden an einem Samstagvormittag Schüler gemeinsam mit Ihren Eltern zu einem zentralen Treffpunkt eingeladen und begrüßt. Im Anschluss werden die Eltern und Schüler in kleinen Gruppen in verschiedene Unternehmen gefahren, wo sie die Berufsfelder erkunden können. Die Schüler können im Vorfeld der Veranstaltung angeben, welche Themenbereiche sie interessieren (z.B. IT, Soziales, Handwerk, Technik usw.). In den Unternehmen haben die Schüler dann die Möglichkeit, Einblicke in die Berufsausbildung zu bekommen. Die Eltern können ihre Fragen mit Ausbildern, Geschäftsführern usw. klären. Zum Abschluss treffen sich alle wieder an dem zentralen Treffpunkt um sich auszutauschen und Fragen zu stellen, die von z.B. IHK, Handwerkskammer usw. beantwortet werden können.

Wie kommen Eltern und Schüler in die Unternehmen?

Die Teilnehmer werden mit einem Bus vom Veranstaltungsort zum Unternehmen gebracht. Eine Anfahrt mit privatem PKW ist nicht erforderlich.

Wann findet die Veranstaltung statt?

Diese Veranstaltung soll im Frühjahr 2018 auch in Holzminden stattfinden. Wir sind zurzeit noch in der anfänglichen Planungsphase. Ein genauer Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

Wer nimmt teil?

Es werden in dieser ersten gemeinsamen Veranstaltung Schulen aus dem Stadtgebiet Holzminden, sowie Höxter teilnehmen. Alle Eltern und Schüler sind herzlich eingeladen. Gern kann aber auch ein Elternteil oder ein Schüler allein an der Veranstaltung teilnehmen. Da die Veranstaltung an einem Samstagvormittag stattfindet, ist sie nicht verplfichtend.

Wo findet die Veranstaltung statt?

Wo die Veranstaltung beginnt ist noch nicht festgelegt, wird aber auch in Kürze bekanntgegeben. .

Was kostet die Teilnahme?

Die Teilnahme ist kostenlos.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie gerne die Netzwerkmanagerin.


09.08.2017: Was hat das Innovationsnetzwerk bisher erreicht? 

Da das Innovationsnetzwerk noch am Anfang steht, sind viele Aktivitäten nicht für jeden sofort sichtbar. Deshalb möchten wir Sie mit dieser Kurzinfo auf dem Laufenden über die Aktivitäten halten.

Lesen Sie hier mehr darüber, was in den ersten Monaten passiert ist.

Hier finden Sie das Organigramm.

Für Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.


15.Juli 2017: Netzwerkkoordinator zur Fachkräftesicherung:

Fortbildung der IHK Potsdam und des Innovationsbüros Fachkräfte für die Region

Für das Innovationsnetzwerk haben die Akteure der Region bereits die letzten Jahre viel Vorarbeit geleistet. Jedoch ist die Region Holzminden-Höxter nicht allein vom Fachkräftemangel betroffen. Umso spannender war der Blick über den Tellerrand hinaus. Bei der Fortbildung des bundesweiten Innovationsbüros Fachkräfte für die Region und der IHK Potsdam zum Thema "Netzwerkkoordinatorin zur Fachkräftesicherung" konnte das Netzwerkmanagement sowohl die alten Hasen, als auch die jungen Hüpfer im Netzwerkmanagement kennenlernen. 

"Wie einen Sack Flöhe hüten oder wie eine Herde zusammentreiben." Das waren Antworten von Netzwerkkordinatoren auf die Frage: Ein Netzwerk zu koordinieren ist wie....

Die gelungene Anmoderation von Dr. Ingo Dammer, Vorstandsmitglied des Kompetenzzentrums für Netzwerkmanagement, lockerte die Stimmung zwischen den Kursteilnehmern sofort auf. Jeder konnte sich mit solchen Statements identifizieren. Dr. Dammer führte in einem Block in die Thematik "Netzwerkultur" ein und machte deutlich, welche Unterschiede es zwischen Wollen und Können gibt und wie man realistische Vorstellungen bei der Zusammenarbeit in einem Netzwerk schafft.

In den folgenden zwei Tagen wurde mit Stefanie Fuchs, seit zehn Jahren Netzwerkkordinatorin im Netzwerk Sensorik Bayern, anhand zahlreicher praktischer Beispiele diskutiert, wie das Netzwerkmanagement aufgestellt sein muss und welche Rolle dabei der Netzwerkkordinator einnimmt. Immer wieder wurden Beispiele aus der täglichen Arbeit eines Netzwerkkordinators und die damit verbundenen Schwierigkeiten, aber auch Freuden thematisiert. Die Diskussionen konnten vor allem davon profitieren, dass die Hälfte der teilnehmenden Netzwerke seit ca. 10 Jahren existieren und somit auf die nötigen Erfahrungen zurückgreifen können. So entstanden immer wieder ergiebige Diskussionen mit spannenden Lösungsansätzen.

Zum Abschluss des Workshops gab Benajmin Michels, Unternehmer und Coach im Bereich Führungskräfte, unter anderem einen interessanten Einblick in verschiedenste Strategien und Modelle zu den Themen Motivation und Konflikbewältigung.

Der zweite Teil der Fortbildung schließt sich Ende September an. In der Zwischenzeit muss eine Gruppenarbeit zum Thema: "Netzwerke als Teil der Region und ihrer Akteure - Interaktion mit kommunalen Vertretern, Verbänden und Vereinen" angefertigt werden.

Wir sind gespannt auf den zweiten Teil der Fortbildung!